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Blog – Wie Steitz Secura mit einem Print-Mailing Türen öffnet

Durch geschickte crossmediale Verzahnung von Plakaten und Print-Mailings mit Warenproben punktet Steitz Secura bei Einkaufsmanagern.

 

Einfallen lassen hat sich diese Strategie die Agentur Brainartist aus Eltville. Mit ins Geschirr gehört noch ein Katalog in derselben Tonalität, der den lauten Auftritt mit vielen Hintergrund- und Produktinformationen verbindet. Die gesamte Aktion sei laut Brainartist-Geschäftsführer Ralph Kaufmann ein lauter „Paukenschlag“, der dem Familienunternehmen Steitz Secura viel Aufmerksamkeit verschaffen sollte. Und das ist gelungen. Viele der angesprochenen Einkaufsverantwortlichen reagierten positiv – nicht nur, weil sie den zweiten Schuh haben wollten.

 

Warenproben wecken die Neugier

Die Aktion von Steitz Secura zeigt: Der wohldurchdachte Einsatz von Warenproben kann sich für Unternehmen durchaus lohnen. Insgesamt 7,5 Milliarden Euro investierten Werbetreibende laut Dialogmarketing-Monitor 2020 im letzten Jahr in Print-Mailings. Der Anteil der Werbesendungen, denen Warenproben – so genannte Produkt Samplings – beigefügt sind, ist dabei seit 2017 sprunghaft gestiegen. Dafür gibt es gute Gründe. Und es lohnt sich, die Ursachen genauer in den Blick zu nehmen. 

  • Warenproben verkürzen den Weg zu den Konsumenten. Sie bieten ihnen die Chance, Produkte in die Hand zu nehmen und zu befühlen. Eben mit mehreren Sinnen wahrzunehmen. Ein wichtiger Moment, der einen starken Kaufimpuls setzt.
  • Dahinter steht der so genannte Besitztums- oder Endowmenteffekt (Richard Thaler, Universität Chicago). Dieser besagt: Wenn wir ein Produkt besitzen, ist es für uns wertvoller, als wenn wir es nur sehen. Das gilt schon für Produkte, die wir einfach nur in der Hand hatten: Die Kaufbereitschaft steigt.
  • Laut Nielsen Mailing Panel steigern Warenproben die Öffnungsraten von Postwurfsendungen um gut 18 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent. Die Kundenreaktionen bei Mailings mit Warenproben fallen signifikant höher aus.

Steitz Secura, der Hersteller von Sicherheits- und Berufsschuhen hatte aber mit seiner Aktion keineswegs nur Neukunden-Akquise und Abverkauf im Sinn. „Mit der Kampagne knüpfen wir enge Kontakte zu Entscheidern. Um in dem hart umkämpften Markt für Sicherheitsschuhe zu gewinnen, müssen wir schlauer und kundenorientierter vorgehen. Mit der pfiffigen Aktion und der Kampagne positionieren wir uns als Challenger Brand“, sagt Thomas Wagner, Marketing-Leiter bei dem Hersteller aus der Pfalz. Das heißt: Wer das Print-Mailing strategisch einsetzt und geschickt die besonderen Möglichkeiten wie eben Warenproben und kreative Features wie besondere Haptik oder sogar Geruchselemente nutzt, erzielt sogar einen Image-Effekt.

 

Redaktion
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