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Blog – 5 Tipps: So haben Sie Erfolg mit Warenproben

1. Am Anfang steht die Adress-Selektion

Warenproben zu verschicken ist aufwendiger und teurer, als einfach eine Postkarte oder einen Brief zu versenden. Darum sollte hier die Trefferquote besonders hoch sein, weil falsche Adressen teure Retouren verursachen. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Conversion Rate ist also neben der Attraktivität des Samplings – die Adress-Selektion. Für einen ersten Test sollte man zunächst einmal nur Bestandskunden anschreiben – und hier bitte nur die Top- und nicht die Flop-Kunden auswählen. Es ist empfehlenswert, Neukunden oder schlafende Kunden erst in einem zweiten Schritt anzusprechen. Dann lässt sich besser einschätzen, ob sich die Reaktivierung älterer Kundenadressen oder die Ansprache von Neukunden via Sample-Versand wirklich lohnt. 

 

2. Diese Warenproben sind optimal geeignet

Wählen Sie Waren- und Produktproben aus, die unverderblich sowie unzerbrechlich sind. Achten Sie ebenfalls darauf, keine Gegenstände auszuwählen, die das Mailing während des Versands beschädigen könnten. Bei der Auswahl des Goodies sind auch die Portokosten zu bedenken. Es gelten hier die Vorgaben der Tabelle „Maße und Gewichte“ der Deutschen Post. Je schwerer und unförmiger das Sampling, desto teurer der Versand. Postwurfsendungen sollten nicht größer als 32,5 x 23 Zentimeter sein, maximal 5 Zentimeter hoch und höchstens 1000 Gramm schwer. Generell sind Gratisproben zum Beispiel mit Tee, Kaffee, Cornflakes oder Gewürzen empfehlenswert. Auch Werbeartikel, Datenträger, CDs, DVDs und Ähnliches eignen sich. 

 

Als echte Highlights gelten Proben aus dem Bereich Beauty und Düfte. Im Prinzip empfiehlt sich alles, was die Kundschaft zu Hause testen, befühlen, schmecken oder riechen kann. Ein Beispiel: Aida Cruises hat ein sensorisch optimiertes Print-Mailing verschickt. Darin befand sich neben dem Anschreiben außen eine Tasche mit der Aufschrift „Für Sie haben wir schon mal ...“ und auf der Innenseite die Worte: „... reserviert. Ihr Lieblingsplatz wartet schon auf Sie“. In der Tasche steckte eine Miniaturausgabe des markentypischen Aida-Handtuchs, das einen Duft von Sonnenmilch verströmte.

 

3. Timing und Häufigkeit sind entscheidend

Empfänger*Innen freuen sich über nette Gesten, etwa zum Geburtstag. Aber auch der Mutter- oder Vatertag sowie Weihnachten sind bestens geeignet, mit Warenproben als Mailing-Verstärker die Kundenbindung zu intensivieren. Unabhängig davon bieten natürlich Produktneuheiten einen guten Anlass, das Warenerlebnis ins Zentrum der Kundenkommunikation zu stellen. Last, but not least: Bricht jemand auf einer Website den Warenkorb ab, ist auch das ein perfekter Grund, ein auf ihn zugeschnittenes Mailing zu verschicken. Darin könnte beispielsweise eine Probierpackung für eine Müsli-Mischung stecken, für die er sich im Netz interessiert hat – mit Verweis auf die nächstgelegenen Verkaufsstellen.

 

4. Personalisierung punktet

Neben einer zum Kauf aktivierenden Produktprobe ist auch die persönliche Ansprache wichtig. Denn wer wie früher allen Kunden denselben Brief in Form eines Massenmailings schickt, wird weniger Erfolg haben. Persönliche Ansprache und Individualisierung sind entscheidend. Jeder freut sich, wenn er schon beim Öffnen des Briefkastens seinen Namen auf einem ansprechenden Print-Mailing entdeckt. Dieser sollte natürlich komplett korrekt geschrieben sein, sonst wird die ganze Mühe in Sekunden zunichtegemacht. Zusätzlich punkten kann, wer auf den Adressaten eingeht. Wer sich also beispielsweise bei der Eröffnung eines neuen Gewürzshops in die Besucherliste eingetragen hat, freut sich im Anschreiben vielleicht über eine Erwähnung des Touchpoints. „Sehr geehrte Frau Müller, wir freuen uns, dass Sie bei unserer Ladeneröffnung anwesend waren, und übersenden Ihnen dieses Produkt zum Testen.“ Gekrönt wird das Ganze durch einen Vorschlag für ein leckeres Rezept. 

 

5. Auf positives Wording achten

Ein gutes Mailing, das schön gemacht ist und den Kunden abholt, schafft Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen führt zum Erfolg. Ebenso wichtig sind auch Emotionen. Gefühle machen in der Welt des Content Marketings den Unterschied und veranlassen uns, bestimmte Marken zu kaufen, während wir andere ignorieren. Treffen Sie in der Kommunikation den Nerv der Zeit! Positive Gefühle sorgen für eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit und eine nachhaltige Kundenbindung.

 

Redaktion
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